van de tweehonderdste geboortedag van Carl Spitzweg (1808-1885)
De Duitse schilder Carl Spitzweg heeft bewezen dat Biedermeier en humor heel goed samen kunnen gaan. Zijn schilderij van de arme poëet is een icoon geworden. Vandaag verschijnt een Duitse postzegel waarop dit heerlijke miniatuurtje staat afgebeeld. In 1985 verscheen overigens al een ander schilderij (der Sonntagsspaziergang) van Carl Spitzweg op een postzegel van de Deutsche Bundespost.

Die Gemälde Carl Spitzwegs (1808-1885) gehören zu den bekanntesten und beliebtesten in Deutschland. Bei einer Umfrage des Kunstmagazins “art” nach dem Lieblingsbild der Deutschen landete Der arme Poet auf dem zweiten Platz, gleich hinter Leonardo da Vincis “Mona Lisa”. Auch Spitzwegs Bilder “Der Bücherwurm” und “Der Sonntagsspaziergang” stehen in der Rangliste weit vorne. Die drei Gemälde zeigen Spitzwegs Zeitgenossen aus der so genannten Biedermeierzeit zwischen 1815 und 1848 – immer mit einem leicht ironischen Unterton. Doch was genau zeichnete das Biedermeier aus? Und welche Rolle nahm Spitzweg in dieser Epoche ein?Carl Spitzweg lebte in einer Zeit, die von den Nachwirkungen der Französischen Revolution und den Kriegen Napoleons geprägt war. Anders als in Frankreich hatten in Deutschland die Könige und Fürsten ihre Macht erhalten können. Demokratisch gesinnte Reformer wurden verhaftet, die Presse zensiert. Gegen diese Repressalien gab es kaum Protest aus der Bevölkerung. Im Gegenteil: Viele akzeptierten die Unterdrückung, da diese für sie politische Stabilität bedeutete. Nach den Unsicherheiten der napoleonischen Zeit wünschten sie sich eine feste gesellschaftliche Ordnung und wirtschaftliche Sicherheit. Dafür nahmen sie selbst die Beschneidung ihrer Bürgerrechte in Kauf.
Bron: philatelie.deutschepost.de

ter gelegenheid van de tweehonderdste geboortedag van Carl Spitzweg



Die Ursprünge der Gemäldegalerie Alte Meister reichen zurück bis in das Jahr 1509, als Anna von Mecklenburg, Witwe von Landgraf Wilhelm II., Lucas Cranach d. Ä. mit einem kleinen Flügelaltar zum Gedächtnis an ihren verstorbenen Gemahl beauftragte. Die Periode der intensivsten Sammeltätigkeit war zwischen 1748 und 1756, als Landgraf Wilhelm VIII. ca. 800 Gemälde in Holland, Paris, Brüssel, Antwerpen, Venedig und in Deutschland durch seine Diplomaten und Kunstagenten ankaufen ließ. 1749-51 wurde für die Sammlung eine Galerie hinter das Palais des Landgrafen zwischen Auehang und Frankfurter Straße gebaut. 1877 zogen die Gemälde in das neu errichtete Gebäude der heutigen Neuen Galerie an der Schönen Aussicht um, wo sie bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs blieben. Die meisten Gemälde lagerten zwischen 1939 und 1945 im Reichsbahnbunker. Seit 1976 sind sie in den Etagen 1 bis 3 des Schlosses Wilhelmshöhe ausgestellt.















